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Pflegerin mit Seniorin

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wir beantworten Ihnen häufig gestellte Fragen zu unserer Stiftung

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Kontakt und Ansprechpartner

Peter und Maria Kinscherff-Stiftung für Seniorenhilfe

Andrea Schuff

Stiftungsbüro

Hofstückstraße 26

67105 Schifferstadt

Tel.: 06235 9583-67

E-Mail: info@horizont-seniorenhilfe.de

Bürozeiten: Mo bis Do, 8 bis 12.30 Uhr, 13 bis 17 Uhr  

  • Wer steht hinter der Stiftung?
    Die HORIZONT Peter & Maria Kinscherff-Stiftung ist eine reine Privatstiftung und wird nicht staatlich gefördert. Sie wurde von dem gleichnamigen Unternehmer- Ehepaar ausschließlich für die Seniorenhilfe und für die Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz gegründet. Nach dem Motto: Wenn man das Glück hatte, erfolgreich zu sein und es einem gut geht, ist es eine Verpflichtung denjenigen, denen es nicht so gut geht, etwas davon zurück und abzugeben!
  • Kann man sich als Zeitspender in der Stiftung engagieren?
    Die HORIZONT Stiftung ist in allen Richtungen offen und transparent. In der Zukunft werden wir unseren Wirkungskreis nach und nach ausbauen. Wir freuen uns über Jeden, der die Stiftung über Mundpropaganda oder Spenden unterstützt. Alle Menschen, die helfen wollen und denen die Themen Altersarmut und - einsamkeit am Herzen liegen, sind herzlich willkommen. Wichtig sind u.a. Menschen und Anlaufstellen, die armutsbetroffene, ältere Menschen unterstützen, z.B. einen Antrag bei uns zu stellen oder auf uns aufmerksam machen.
  • Wer hat Anspruch auf finanzielle Hilfe durch die Stiftung?
    Personen, die finanzielle Hilfe von HORIZONT wünschen, müssen einen Antrag stellen. Einen solchen Antrag finden Sie unter Kontakt auf unserer Homepage (Antrag auf Unterstützung), den Sie sich dort auch herunterladen können. Antragsteller müssen das 65. Lebensjahr erreicht haben und über einen deutschen Rentenbescheid verfügen. Aus nachgewiesenen Einkünften und Rente, abzüglich den monatlichen Kosten (wie Miete, Strom, Versicherungen usw.) ermitteln wir, ob eine Unterstützung gewährt werden kann. Anzumerken ist, dass wir nur in der Rhein-Neckar Metropolregion fördern. Aktuell fördern wir vorrangig im Kreis Bad Dürkheim, im Rhein-Pfalz-Kreis, den Städten Speyer, Frankenthal und Neustadt an der Weinstraße.
  • Wie kommen die hilfsbedürftigen Rentner zu HORIZONT?
    Die HORIZONT Peter & Maria Kinscherff-Stiftung für Seniorenhilfe ist noch eine relativ neue Stiftung. Seit Anfang an bauen wir in unserer Förderregion die Kontakte zu den unterschiedlichen Anlaufstellen für ältere Menschen auf und kooperieren auch mit diesen. Bedürftige Senioren können sich direkt an uns wenden, wir helfen schnell und unbürokratisch. Armutsbetroffene, ältere Menschen werden auch über andere Stellen an uns verwiesen oder diese helfen einen Antrag zu stellen, z.B. durch soziale Beratungsstellen, den Gemeindeschwestern Plus, Pflegestützpunkten, Nachbarschaftshilfen, Betreuer und weitere Stellen.
  • Wie oft wird man unterstützt?
    Wir unterstützen bedürftige Seniorinnen und Senioren so lange, bis sich ihre finanziellen Lebensumstände verbessert haben. Sollte dieser Fall nicht eintreten, erhalten die Bedürftigen unsere Unterstützung bis an ihr Lebensende. Wie oft und wie lange unsere Hilfe benötigt wird, hängt von den allgemeinen finanziellen und persönlichen Situationen der Bedürftigen ab. Durch unser Patenschaftsmodell können Seniorinnen und Senioren jeden Monat eine finanzielle Hilfe von je 35 Euro bekommen.
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Behörden und Ämtern?
    Die Stiftung hat seit Anfang 2020 die Kontakte zu den Sozialbehörden und staatlichen Anlaufstellen kontinuierlich ausgebaut. Es wurden auch schon Aktionen mit Hilfe der kommunalen Stellen durchgeführt. Wichtig ist der Stiftung im Vorfeld zu klären, dass z.B. die monatliche Patenschaftshilfe bei sozialen Leistungen, hier u.a. Grundsicherung im Alter SGB 12, nicht angerechnet wird.
  • Wie ist das Gesellschaftspolitisches Engagement der Stiftung definiert?
    Die Stiftung engagiert sich in ihrem Einsatz gegen Altersarmut und Alterseinsamkeit nachhaltig in der Region Rhein-Neckar im Sinne der Agenda 2030. Die Fokus "Sustainable Development Goals" sind bei der Stiftung das Ziel Nr. 1 "Keine Armut" und das Ziel Nr. 10 " Weniger Ungleichheiten". Senioren, die bedürftig sind, können in ihrem Alltag viele Angebote nicht wahrnehmen und sind somit ausgegrenzt.
  • Steht die Stiftung einer politischen Partei nahe?
    Die HORIZONT Stiftung ist grundsätzlich überparteilich und wird das auch immer bleiben. Wir wollen uns nicht abhängig machen und bleiben in allen Belangen neutral. Wir sind aber gerne bereit mit Unterstützern aus dem politischen Umfeld zusammen zu arbeiten, wenn es der Sache dient. Ansonsten ergreifen wir nur Partei, wenn es den Menschen, denen wir helfen wollen, nutzt.
  • Warum engagieren Sie sich für bedürftige Senioren?
    Immer mehr ältere Menschen haben in Deutschland trotz langem Arbeitsleben eine Rente, die nicht zum Leben ausreicht. Der Anteil der armutsgefährdeten Menschen 65 + nimmt immer mehr zu. Im Jahr 2022 lag die Armutsgefährdungsquote von Personen im Alter ab 65 Jahren in Deutschland bei 17,5 Prozent, d.h. 17,5 Prozent der Senioren/-innen waren von relativer Einkommensarmut betroffen (Quelle Statista). Die Armutsgefährdungsquote bezieht sich auf weniger als 60 % des Bruttomedian an Einkommen. Im Jahr 2022 war der Schwellenwert für die Armutsgefährdung laut Destatis bei 15.000 € bei Alleinlebenden, d.h. 1250 € im Monat. Aus diesem Grund ist jeder Einzelne von uns, dem es besser geht, gefordert, sich für diese Menschen einzusetzen und zu engagieren. Wir, die HORIZONT Stiftung setzen uns verstärkt für diese Menschen ein, da sie bislang keine starke Lobby hatten.
  • Wie finanziert sich die Stiftung?
    Unsere Stiftung ist eine reine Privatstiftung. Wir erhalten keine staatlichen Fördermittel und finanzieren uns ausschließlich durch Spenden.
  • Wer sind denn Spender, Unterstützer und Sponsoren?"
    Unsere Spender kommen aus allen Lebensbereichen. Es sind Privatpersonen, gemeinnützig engagierte Organisationen, kleinere und mittlere Unternehmen. Es kommt dabei nicht auf die Höhe des einzelnen Geldbetrages an – denn jeder Euro hilft. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Patenschaft für monatlich 35 Euro zu übernehmen. Eine Spende für HORIZONT eignet sich für jeden Menschen, der dazu beitragen möchte, dass bedürftige, ältere Menschen in ihrem direkten Umfeld unbürokratisch, schnell und ganz direkt geholfen wird.
  • Kann ich meine Spende von der Steuer absetzen?
    Die HORIZONT Peter & Maria Kinscherff-Stiftung für Seniorenhilfe ist eine anerkannte gemeinnützige Stiftung und ist berechtigt Spendenquittungen auszustellen. D.h., dass Sie Ihre Spenden auch steuerlich geltend machen können und sich im Rahmen Ihres Steuersatzes die Steuerlast mindert. Bei Zuwendungen bis zu einem Betrag von 300 € gilt der vereinfachte Nachweis. Das heißt, dass dann ein Kontoauszug oder ein Überweisungsbeleg genügt. Der letzte Freistellungsbescheid für das Jahr 2022 wurde am 28.12.2023 vom Finanzamt Speyer-Germersheim erstellt. Ab dem Jahr 2024 wird es ein öffentlich einsehbares Zuwendungsempfängerregister in Deutschland geben. Auch die Daten der Stiftung werden dort einsehbar sein.
  • Besteht ein Anrecht auf Hilfe?
    Die HORIZONT Peter & Maria Kinscherff Stiftung ist eine private Stiftung. Jegliche Hilfe an Bedürftige ist freiwillig. Die Stiftung ist nicht verpflichtet Mittel zur Verfügung zu stellen. Missbrauch und falsche Angaben bei Anträgen werden zur Anzeige gebracht. Jeder Antrag durchläuft ein Bewilligungsprozess. Im Vorfeld klärt die Stiftung sehr oft durch ein Telefonat, ob ein Antrag tatsächlich in die Förderkriterien fällt. Im Einzelfall kann keine Hilfe gewährt werden, da bei bestimmten Fragestellungen die Stiftung nicht zuständig ist. Gerne vermitteln wir Kontakte, sofern es uns möglich ist.
  • Wie steht es mit Datenschutz von Spendern und Bedürftigen?
    Unsere Stiftung legt großen Wert auf einen vertrauensvollen Umgang aller Beteiligten miteinander, sowie auf den Datenschutz. Alle Daten der unterstützten Senioren als auch die der Spender und Sponsoren werden mit größter Sorgfalt behandelt und nicht (ohne Zustimmung) an Dritte weitergeleitet. Abbildungen, wie Fotos oder eingereichte Dankeskarten, werden entweder in Absprache mit den Betroffenen verwendet oder anonymisiert.
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